Neuroradiologische Bildgebung – Radiologie Kiel Zentrum
Präzise Diagnostik von Gehirn, Rückenmark und Nervensystem

Kopfschmerzen & Schwindel
Bildgebung zur Abklärung neurologischer Beschwerden
Kopfschmerzen und Schwindel gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden und können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Oft stecken harmlose Ursachen dahinter, in manchen Fällen kann jedoch eine weiterführende diagnostische Abklärung sinnvoll sein, insbesondere bei neu auftretenden, ungewöhnlich starken, anhaltenden oder sich verändernden Beschwerden.
Die neuroradiologische Bildgebung ermöglicht eine detaillierte Darstellung von Gehirn, Blutgefäßen und angrenzenden Strukturen. Mithilfe moderner MRT- oder CT-Verfahren können unter anderem Durchblutungsstörungen, entzündliche Veränderungen, Gefäßauffälligkeiten oder strukturelle Ursachen weiter abgeklärt werden. Auch bei Schwindelbeschwerden kann die Bildgebung dabei helfen, neurologische Ursachen besser einzuordnen oder auszuschließen. Entscheidend ist dabei immer die individuelle Fragestellung und die Kombination aus Beschwerden, klinischer Untersuchung und bildgebender Diagnostik. Ziel der Untersuchung ist es, mehr Klarheit über mögliche Ursachen zu schaffen und eine fundierte Grundlage für die weitere Behandlung zu bieten.

Demenz & Neurodegeneration
Bildgebung bei Gedächtnis- und Orientierungsstörungen
Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten oder Veränderungen im Denken und Verhalten können unterschiedliche Ursachen haben. Nicht immer steckt eine Demenzerkrankung dahinter. Dennoch ist eine sorgfältige Abklärung sinnvoll, wenn Beschwerden zunehmen, den Alltag beeinflussen oder auch Angehörigen Veränderungen bemerken.
Die neuroradiologische Bildgebung kann strukturelle Veränderungen im Gehirn sichtbar machen, um mögliche Ursachen besser voneinander abzugrenzen. Moderne MRT-Verfahren ermöglichen unter anderem die Beurteilung von Hirnvolumen, bestimmten Hirnregionen sowie Zeichen von Durchblutungsstörungen oder anderen krankhaften Veränderungen.
Bei neurodegenerativen Erkrankungen kann die Bildgebung wichtige ergänzende Hinweise liefern. Sie ersetzt keine neurologische oder neuropsychologische Diagnostik, unterstützt aber die Einordnung der Beschwerden und kann auch im Verlauf hilfreich sein.
Gerade bei Gedächtnisveränderungen ist eine verständliche Diagnostik wichtig. Die Untersuchung kann dazu beitragen, medizinische Zusammenhänge klarer zu erfassen und das weitere Vorgehen gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten gezielter zu planen.

Multiple Sklerose
Bildgebung bei entzündlichen Veränderungen des Nervensystems
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der Gehirn und Rückenmark betroffen sein können. Die Beschwerden verlaufen oft sehr unterschiedlich und können unter anderem Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Schwindel, Gangunsicherheit oder Erschöpfung umfassen.
Eine wichtige Rolle in der Diagnostik spielt die Magnetresonanztomographie (MRT). Mithilfe moderner Bildgebung können entzündliche Veränderungen im Gehirn und Rückenmark sichtbar gemacht werden, die für Multiple Sklerose typisch sein können. Auch die Aktivität und Verteilung solcher Veränderungen lassen sich beurteilen. Da viele Beschwerden auch andere Ursachen haben können, erfolgt die Beurteilung immer im Zusammenhang mit der neurologischen Untersuchung, der Krankengeschichte und weiteren diagnostischen Befunden.
Die neuroradiologische Bildgebung ist nicht nur bei der Erstdiagnostik von Bedeutung, sondern häufig auch im weiteren Verlauf der Erkrankung. Verlaufskontrollen können dabei helfen, neue entzündliche Aktivität frühzeitig zu erkennen und die neurologische Behandlung besser zu begleiten.

Epilepsie
Bildgebung zur Abklärung epileptischer Anfälle
Epileptische Anfälle können sehr unterschiedlich auftreten. Manche Betroffene erleben kurze Bewusstseinsstörungen oder Wahrnehmungsveränderungen, andere verlieren vorübergehend das Bewusstsein oder entwickeln unkontrollierte Bewegungen. Um mögliche Ursachen besser einordnen zu können, ist häufig eine weiterführende Diagnostik sinnvoll. Die neuroradiologische Bildgebung, insbesondere die MRT des Gehirns, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Sie kann helfen, strukturelle Veränderungen sichtbar zu machen, die mit epileptischen Anfällen in Zusammenhang stehen könnten. Dazu gehören beispielsweise Narbengewebe, Fehlbildungen, entzündliche Veränderungen oder andere Auffälligkeiten im Gehirn.
Moderne MRT-Verfahren ermöglichen eine besonders detaillierte Darstellung empfindlicher Hirnregionen und können die neurologische Diagnostik gezielt ergänzen. Nicht jede Epilepsie geht mit sichtbaren Veränderungen in der Bildgebung einher. Dennoch liefert die Untersuchung häufig wichtige Hinweise für die weitere Einordnung und Behandlungsplanung. Die Befunde werden immer im Zusammenhang mit neurologischen Untersuchungen, EEG-Befunden und der individuellen Krankengeschichte betrachtet. So entsteht ein möglichst umfassendes Bild der neurologischen Situation.

Halsschlagader
Bildgebung der hirnversorgenden Gefäße
Die Halsschlagadern versorgen das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut und spielen eine zentrale Rolle für die Durchblutung des Nervensystems. Veränderungen oder Verengungen dieser Gefäße bleiben häufig lange unbemerkt, können jedoch das Risiko für Durchblutungsstörungen oder Schlaganfälle erhöhen.
Mithilfe moderner neuroradiologischer Bildgebung können wir in der Praxis für Radiologie Kiel Zentrum die hirnversorgenden Gefäße detailliert darstellen und beurteilen. Je nach Fragestellung kommen MRT-, CT- oder spezielle Gefäßuntersuchungen zum Einsatz, um mögliche Engstellen, Gefäßwandveränderungen oder Durchblutungsauffälligkeiten sichtbar zu machen. Eine Untersuchung kann beispielsweise bei neurologischen Beschwerden wie Schwindel, Sehstörungen, Sprachstörungen oder vorübergehenden Ausfallerscheinungen sinnvoll sein . Auch zur Verlaufskontrolle bereits bekannter Gefäßveränderungen kann die Bildgebung wichtige Informationen liefern. Die genaue Beurteilung der Gefäße unterstützt dabei, Risiken besser einzuschätzen und das weitere medizinische Vorgehen gezielt zu planen.

Intrakranielle Aneurysmen
Gefäßaussackungen im Gehirn frühzeitig erkennen
Intrakranielle Aneurysmen sind Aussackungen von Blutgefäßen im Gehirn. Häufig verursachen sie zunächst keine Beschwerden und werden zufällig im Rahmen einer bildgebenden Untersuchung entdeckt. Je nach Größe, Lage und Form kann jedoch eine weiterführende neuroradiologische Beurteilung sinnvoll sein. Eine Untersuchung kann außerdem beispielsweise bei neurologischen Beschwerden, familiärer Vorbelastung oder eben als weiterführende Abklärung auffälliger Vorbefunde sinnvoll sein. Auch nach bereits bekannten Gefäßveränderungen wird die Bildgebung häufig eingesetzt, um Entwicklungen im Verlauf zu kontrollieren.
Die neuroradiologische Diagnostik liefert wichtige Informationen für die individuelle Risikoeinschätzung und die weitere neurologische oder neurochirurgische Planung.

Schlaganfall
Schnelle Bildgebung bei Durchblutungsstörungen des Gehirns
Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn oder seltener zu einer Hirnblutung. Typische Symptome können Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Sehstörungen oder Schwindel sein. Mithilfe moderner CT- und MRT-Verfahren kann beurteilt werden, ob eine Durchblutungsstörung oder Blutung vorliegt und welche Hirnregionen betroffen sind. Zusätzlich lassen sich die hirnversorgenden Gefäße darstellen, um mögliche Gefäßverschlüsse oder Verengungen zu erkennen.
Auch nach einem bereits stattgefundenen Schlaganfall kann die Bildgebung wichtige Informationen liefern, beispielsweise zur Verlaufskontrolle oder zur weiteren neurologischen Einordnung der Beschwerden.
Die neuroradiologische Diagnostik in unserer Praxis für Radiologie Kiel Zentrum unterstützt dabei, die Situation möglichst präzise einzuschätzen und die weitere Behandlung gezielt zu planen.

Schädel-Hirn-Trauma
Bildgebung nach Kopfverletzungen und Unfällen
Nach einem Sturz, Unfall oder Schlag auf den Kopf können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsprobleme oder neurologische Ausfallerscheinungen auftreten. Nicht immer sind Verletzungen von außen sichtbar. Die neuroradiologische Bildgebung hilft dabei, mögliche Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas genauer zu beurteilen.
Je nach Fragestellung kommen CT- oder MRT-Untersuchungen zum Einsatz. So können unter anderem Blutungen, Schwellungen, Verletzungen des Gehirngewebes oder andere strukturelle Veränderungen dargestellt werden. Besonders nach stärkeren Kopfverletzungen oder bei anhaltenden Beschwerden kann die Bildgebung wichtige diagnostische Hinweise liefern. Auch bei vermeintlich leichteren Verletzungen kann eine weiterführende Abklärung sinnvoll sein, wenn Symptome fortbestehen oder sich verändern. Die Untersuchungsergebnisse werden dabei immer gemeinsam mit der klinischen Symptomatik und neurologischen Befunden bewertet. Die neuroradiologische Diagnostik unterstützt eine möglichst genaue Einschätzung der Verletzungsfolgen und bildet eine wichtige Grundlage für das weitere medizinische Vorgehen.

Parkinson & Bewegungsstörungen
Bei Zittern, Gangunsicherheit und Bewegungsveränderungen
Bewegungsstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern. Manche Betroffene bemerken ein Zittern der Hände, andere leiden unter verlangsamten Bewegungen, Muskelsteifigkeit, Gleichgewichtsstörungen oder Veränderungen des Gangbildes.
Die neuroradiologische Bildgebung kann dabei helfen, Veränderungen im Gehirn sichtbar zu machen und andere mögliche Ursachen der Beschwerden auszuschließen. Moderne MRT-Verfahren ermöglichen eine detaillierte Darstellung bestimmter Hirnstrukturen, die bei Parkinson-Syndromen oder anderen neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen können.
Nicht jede Bewegungsstörung geht mit eindeutig sichtbaren Veränderungen in der Bildgebung einher. Dennoch liefert die Untersuchung häufig wichtige ergänzende Informationen zur neurologischen Diagnostik und unterstützt die weitere Einordnung der Symptome. Die Beurteilung erfolgt immer im Zusammenspiel mit der klinischen Untersuchung, der Krankengeschichte und weiteren neurologischen Befunden. Dadurch kann die Diagnostik gezielt auf die individuelle Fragestellung abgestimmt werden.

Periphere Nerven
Bei Kribbeln, Taubheitsgefühlen und Nervenschmerzen
Periphere Nerven verbinden Gehirn und Rückenmark mit Muskeln, Haut und Organen. Werden diese Nerven gereizt, eingeengt oder verletzt, kann es zu Beschwerden wie Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen, Muskelschwäche oder Missempfindungen kommen.
Die neuroradiologische Bildgebung in unserer Praxis für Radiologie Kiel Zentrum ermöglicht eine gezielte Darstellung von Nervenverläufen und angrenzenden Strukturen. Mithilfe moderner MRT-Verfahren können unter anderem Engstellen, entzündliche Veränderungen, Druck auf Nerven oder Verletzungsfolgen näher beurteilt werden. Eine Untersuchung kann beispielsweise bei unklaren Nervenschmerzen, ausstrahlenden Beschwerden in Arme oder Beine oder anhaltenden Sensibilitätsstörungen sinnvoll sein. Auch nach Verletzungen oder bei Verdacht auf bestimmte Nervenerkrankungen liefert die Bildgebung häufig wichtige ergänzende Informationen.
Da Beschwerden peripherer Nerven sehr unterschiedliche Ursachen haben können, erfolgt die Beurteilung immer im Zusammenhang mit neurologischen Untersuchungen und der individuellen Symptomatik. Ziel ist eine möglichst präzise diagnostische Einordnung der Beschwerden.
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